Wirken Verbote wirklich?
Das ganze Leben besteht aus Verboten und Gesetzen. Schon die Kleinen müssen lernen, mit Verboten umzugehen, wenn der Vater oder die Mutter „Nein“ sagt. Für die Kinder scheint es oft, als wollen die Eltern es bestrafen oder ärgern, jedoch gilt es nur, das Liebste zu beschützen und zu warnen. Hier muss man in der Erziehung wirklich konsequent sein, damit das Kind lernt diese Verbote zu akzeptieren und warum sie eingesetzt werden. Es macht wenig Sinn, dem Kind zu sagen: „Nein, du darfst nicht mit dem Ball in der Wohnung spielen“! Es wird den Zusammenhang so nicht verstehen oder begreifen. Ein Verbot kann nur dann wirksam sein und vom Kind befolgt werden, wenn es die Gefahr nachvollziehen kann, was passiert, wenn es mit dem Ball die Vitrine im Flur oder den Fernseher im Wohnzimmer trifft. Es wird immer wieder eine Situation geben, indem das Kind sich dem Verbot von Vater oder Mutter widersetzt. Als Eltern sollte man sich vorher absprechen, wie man in so einem Fall vorgeht. Man sollte man in der „Strafe“ schon distanzieren, ob das Kind sich nun einen Schokoriegel gemopst hat, bevor zu Abend gegessen wurde, obwohl man es verboten hat oder ob nun doch, durch das Spielen mit dem Ball die Vitrine zerdeppert wurde. Wichtig bleibt, dass man dem Kind, in einem ruhigen Ton erklärt, welche Folge sein Verhalten nun mit sich zieht. Ist man konsequent, wird die Erziehung Früchte tragen und das Kind versteht, warum es Verbote gibt und man diese einhalten muss. Verbote dienen auch dem Schutz des Kindes.








