Pomegranate – eine vielseitige Beerensorte

Die Pomegranate wächst auf sommergrünen Laubbäumen, die bis zu fünf Meter hoch werden können. Oftmals werden die Pflanzen allerdings zurück geschnitten, sodass sie eher einem Strauch ähneln. Die Pomegranate –bei uns auch Granatapfel genannt, gehört botanisch gesehen zu den Beeren. Den irreführenden Name „Apfel“ hat sie auf Grund ihrer apfelähnlichen Form bekommen. Unterscheiden kann man sie aber gut an ihrer orangeroten Farbe. Granatäpfel müssen reif und verzehrfertig geerntet werden, denn sie reifen nicht nach. Klopft man auf die Frucht, so haben reife Granatäpfel einen metallischen Klang, überreife Früchte können sehr leicht aufbrechen. Weil sie nicht nachreifen, sind sie nach der Ernte sehr lange haltbar. So können sie bei 0 – 5 Grad mehrere Monate gelagert werden, im Kühlschrank immer noch mehrere Wochen.

Hauptherkunftsländer der Pomegranate sind die Mittelmeerregion und der Nahe Osten. Bereits vor 2000 Jahren wurde die Pflanze in Persien kultiviert. Hauptexportländer sind heute Spanien, Israel, Iran und die Türkei. Exportiert wird nur ein kleiner Teil der Ernte, der Großteil wird im eigenen Land verzehrt. Haupterntezeit ist zwischen September und Dezember. Den Namen hat der Granatapfel, neben der Apfelform, auch von den vielen Kernen, die sich im Inneren der Frucht in mehreren Kammern befinden. Das lateinische Wort „granatus“ bedeutet samenreich beziehungsweise kernig. Es gibt viele verschiedene Sorten des Granatapfels, die aber hierzulande im Handel nicht unterschieden werden. Die Hauptsorte Mollar kommt aus Spanien und hat eine gelblich-rote Schale und einen dunkelroten Samen.

Die reife Pomegranate kann entweder sofort frisch verzehrt werden oder durch Auspressen zu einem Granatapfelsaft verarbeitet werden. Kocht man den Saft mit Zucker, so erhält man Granatapfelsirup, auch Grenadine genannt. Die dunkelroten Kerne werden gerne zur Dekoration, zum Beispiel auf Eis oder Dessertcremes,  verwendet. In den Herkunftsländern wird die Frucht auf Grund ihres süß-säuerlichen Geschmacks gerne als Nachtisch gegessen. Auch der Samen der Frucht ist essbar, er ist äußerst saftig.

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