Es war einmal vor langer Zeit…

Das Land Ägypten hat eine mehr als 5.000jährige Geschichte und damit eine der ältesten Kulturen. Laut Menetho, einem im 3. Jahrhundert v. Ch. gelebten Geschichtsschreiber, gab es 30 Pharaonen-Dynastien, die mit dem Pharao Menes begannen und der Ober- und Unterägypten in einem Königreich vereinte. Aufgeteilt wird die Pharaonenzeit in das Alte Reich, Mittlere Reich und das Neue Reich mit entsprechenden Zwischenzeiten. Ab etwa der Hälfte des 3. Jahrtausend v. Ch. begann man, den Pharao als direkten Abkömmlich des Sonnengottes Re zu sehen. Die meiste Geschichte bleibt uns heute über das Neue Reich überliefert, da die vielen Pyramidenfunde aus der Zeit stammen. Hatschepsut, Echnaton, Nofretete, Tutenchamun und Ramses sind Pharaonen, über die man in den Gesichtsbüchern lernt.

Untergang
Um 525 v. Ch., nach über 2.500 Jahren, wurde Ägypten das erste Mal Provinz. Die Perser nahmen es ein. Alexander der Große machte es sich Untertan und die Römer machten es zu einem Teil ihres Reiches. Danach ging es an Byzanz über, doch die islamischen Araber begannen es ab 640 unter ihre Obhut zu nehmen. Heute ist es eine unabhängige Republik und dazu ein wunderbares Urlaubsland. Es ist enorm reich an Geschichte, die man größtenteils auf einer Nilkreuzfahrt kennen lernen kann. Alexandria, Luxor, das Tal der Könige, Abu Simbel – Namen, die so manchem Geschichtsfreund wie Musik im Ohr klingen. Nicht nur die Pyramiden faszinieren, sondern auch ihre Malereien, die Bildhauerkunst und die unschätzbaren Grabbeigaben. Im Nationalmuseum in Kairo findet man die meisten Fundstücke in Dynastien geordnet.

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